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Webhosting Testberichte - der große Provider Vergleich.

Webhosting Ratgeber

Webhosting Ratgeber oder wie findet man den richtigen Webhoster?

Kostenlose oder kostenpflichtige Webhosting Anbieter?

Wer eine eigene Internetpräsenz plant, ist von Dienstleistern abhängig, die Serverressourcen zur Verfügung stellen. Dies ist nicht immer mit einer Gebühr verbunden – kleinere Webseiten gibt es zum Nulltarif. Doch nicht ganz, denn die Endkunden werden dazu verpflichtet, nicht nur den eigenen Webseiteninhalt, sondern auch Werbebanner zu veröffentlichen, durch die der Serviceanbieter finanziert wird. Außerdem werden häufig die bereitgestellten Ressourcen drastisch beschränkt. Endanwender, die jedoch eine Gebühr zu zahlen bereit sind, erhalten gewöhnlich etwas mehr Service. Es können hier Softwareanwendungen genutzt werden, die die Erstellung einer Webseite vereinfachen („Content-Management-Systeme“). Diese Systeme benötigen häufig mehr Ressourcen und bleiben so kostenpflichtigen Angeboten vorbehalten. So lassen sich Grafikvorlagen und andere Möglichkeiten nutzen – etwa das Hinzufügen eines Gästebuchs, eines Fotoalbums oder anderen Fertiglösungen. Hier besteht bereits die Wahl zwischen der Option, die Webseite gegen eine kleine Gebühr (mit Werbeeinblendungen) oder gegen einen größeren, meist jährlichen Betrag (nur mit eigenem Inhalt) zu führen. Aufgrund des doch meist geringen jährlichen Betrages ist die zweite Wahl nicht nur für Selbständige bzw. Unternehmer, die auf ihr Unternehmen aufmerksam machen wollen o0ptimal sondern auch für die meisten anderen Nutzer.

Virtuelle und dedizierte Server

Sogenannte „virtuelle Server“, die als solche in ihrem Angebot ausgewiesen werden, erlauben den Endanwendern, eine höhere Anzahl an Unterseiten und eigene bzw. Drittsoftware (etwa bei – umfangreichen – Online-Shops) anzuwenden. „Virtuelle Server“ sind tatsächlich nur Speicherräume eines realen Servers – ein Serviceanbieter vermietet seine Kapazitäten gleichzeitig an viele Kunden. Es gibt auch Webhosting-Anbieter, die einen gesamten realen Server (aus ihrer „Serverfarm“) an Kunden vermieten. Die Gebühr ist höher, aber das Speichervolumen und die Variationsmöglichkeiten sind für den Endkunden wesentlich breiter. Selbstverständlich wählbar ist bei diesen Angeboten wie auch bei den normalen Webhosting Tarifen immer auch der individuelle Domainname. Der Betrieb und die Verwaltung der Top-Level-Domain .de wir beispielsweise durch die DENIC gewährleistet. Der Vorteil des dedizierten Servers ist es für den Kunden, dass er die Geschwindigkeit der Webseite (nämlich den Prozessor des Servers) selbst bestimmen kann – er richtet sich einfach nach dem Anbieter, der die besten Konditionen für ihn bietet. Dies bezieht sich auch auf das angebotene Speichervolumen: Nicht nur eine Festplatte steht zur Verfügung, sondern durch das Zusammenschalten vieler kann eine nahezu unendliche Speichermenge entstehen. Beispiel: Die Anbieter von Suchmaschinen haben so Zugriff auf ein hohes Informationsvolumen weltweit. Alles, was sich auf diesen Servern abspielt, wird von den Endkunden selbst bestimmt, der die Eigenverantwortung für Inhalte und für die Perioden des bewussten Abschaltens trägt.

Preis-Leistungs-Verhältnis beim Webhosting

Serviceanbieter sind generell mit optimalen Verbindungen an das Internet angeschlossen – die Bandbreite ist den AGB vor Vertragsabschluss zu entnehmen. Auch sind SSL-Verschlüsselung, Datensicherung und Passwortschutz Standard. Doch die AGB geben nicht nur Auskunft über den Prozessor, das Speichervolumen, die Bedienungsmöglichkeiten, sondern auch über den erlaubten sogenannten „Traffic“. Das heißt, nur der Austausch einer bestimmten Datenmenge über einen vereinbarten Zeitraum (die Summe aller ausgesendeten und empfangenen Daten) wird pro Tarifebene erlaubt und berechnet. Mit welcher Datenschnelligkeit dies angeboten wird, fließt auch in das Preis-Leistungs-Verhältnis ein.

Die Sonderfälle beim Webhosting

Natürlich ist das Webhosting für eine private Webseite nicht mit demjenigen von professionellen Spieleanbietern zu vergleichen. Um beispielsweise verschiedenste Spielewelten miteinander multimedial zu verknüpfen (bekanntestes Beispiel: „Second Life“), entsteht für das bereitstellende Unternehmen automatisch ein sehr hohes Trafficvolumen. Spezialisierte Serviceanbieter stehen hier auf dem Markt zur Verfügung.

Die AGB und sonstige Faktoren – ein wichtiges Kriterium für den Webhosting Vergleich

Verbrauchertestunternehmen wie die Stiftung Warentest oder vergleichbare Firmen, die regelmäßig einen Webhosting Test durchführen, überprüfen Serviceanbieter vor allem auf das „Kleingedruckte“, die AGB nämlich. Auch spielt für einen Webhosting Vergleich die Kundenbetreuung und die fachliche Kompetenz des Betreibers eine wichtige Rolle. Weil die „Ware Webhosting“ im Zeitalter des Internet so begehrt ist, versuchen „schwarze Schafe“ unter den Serviceanbietern, unfaire Vertragsbedingungen aufzusetzen. Stichworte sind hier: langfristige Vertragsbedingungen, Vorauszahlungen über lange Zeiträume hinweg (etwa: Jahresgebühren) oder ähnliches. Ein weiteres wichtiges Thema ist die Frage, inwiefern Datensicherungen automatisch vom Anbieter vorgenommen werden.

Zusammenfassung

Ob ein kostenpflichtiger Anbieter unbedingt notwendig ist, bleibt dem Endnutzer und dessen Bedarf selbst überlassen. Denn: für einfache Texte und Bilder, die etwa für Reiseberichte oder für öffentliche Tagebücher genutzt werden, stehen kostenlos Blog-Anbieter zur Verfügung. Ebenso kann man als begeisterter Fotograf "seinen" Internetauftritt bei speziellen Fotoportalen realisieren.

Bedenkt man jedoch die teilweisen sehr geringen Jahresgebühren professioneller Webhosting Anbieter sollte man sich schon sehr gut überlegen, auf kostenlose Anbieter zurückzugreifen. Support, eine schnelle Anbindung und leistungsstarke Server kosten Geld so dass man als Nutzer eines kostenfreien Anbieters hier zwangsläufig Abstriche machen muss.

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